70. Generalversammlung der Trachtengruppe Zimmern ob Rottweil
am 15. März 2026 im Gasthaus Sonne
Nach dem gemeinsamen Einstimmungslied „Wenn alle Brünnlein fließen“ begrüßte der Vorstand Manuel Aulich alle
anwesenden Vereinsmitglieder, alle Ehrenmitglieder, die zahlreich erschienenen Vertreter der Vereine, Andreas Mager als Vertretung des Trachtengau, Timo Weber als Vertretung von Bürgermeisterin
Carmen Merz und besonders herzlich den Ehrenvorstand des Vereins, Ludwig Teufel, sowie alle weiteren Freunde des Vereins.
In seinem Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr berichtete Manuel Aulich kurz über die zahlreichen Aktivitäten und bedankte sich bei allen Organisatoren und Helfern für die gute
Zusammenarbeit.
Schriftführerin Elisabeth Gaiser ließ in ihrem Tätigkeitsbericht die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Dem Bericht der Schriftführerin folgte der Bericht über die Trachtenjugend,
welcher von den beiden Jugendleiterinnen Lena Hoh und Lara Aulich vorgetragen wurde. Besonders hervorgehoben wurde das Pfingstzeltlager des Trachtengaus, an welchem sich die Trachtenjugend zum
wiederholten Male den Pokal sichern konnte und diesen nun dauerhaft behalten darf.
Kassiererin Nadja Sprenger legte den Kassenbericht vor. Die hervorragende Kassenführung wurde von den Kassenprüferinnen Andrea Hoh und Ermelinde Sauter ausdrücklich gelobt. Die Entlastung des
Vereins wurde durch Timo Weber durchgeführt.
Die Wahlen wurden von dem Ehrenvorstand Ludwig Teufel durchgeführt.
Als zweiter Vorsitzender wurde Daniel Pfister im Amt bestätigt. Als Kassiererin wurde Nadja Sprenger wiedergewählt. Annette Hirt, Heike Thieringer, Lisa Mager und Tatjana Ober wurden in den
Ausschuss gewählt.
Nach den Wahlen folgten die Ehrungen.
Die Ehrung durch den Trachtengau würdigt die Treue eines Trachtenkameraden zum Verein und somit zum Trachtengau. Diese wurden von Andreas Mager durchgeführt. Helmtraud Hirth wurde für 50 Jahre
Mitgliedschaft und Birgit Teufel für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Die Vereinsehrungen nahm der 1. Vorstand Manuel Aulich vor.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Helmtraud Hirth geehrt, für 40 Jahre Mitgliedschaft Birgit Teufel und für 30 Jahre Mitgliedschaft Andrea Hoh.
Zu Ehrenmitgliedern wurden Kathrin Bantle, Maria Burkard-Voßeler, Karin Mager und Birgit Teufel ernannt.
Das Grußwort der Zimmerner Vereine sprach Jens Mager vom Musikverein Zimmern ob RW. Er lobte die gute Arbeit des Vereins und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.
Im Namen der gesamten Trachtengruppe bedankte sich Manuel Aulich bei den beiden ausscheidenden Kassenprüfern Stefan Mager und Kurt Teufel für ihre jahrzehntelange vorbildliche Arbeit. Beide
erhielten als Dankeschön ein Präsent.
Mit seinem Schlusswort bedankte sich Manuel Aulich nochmals bei allen für den Besuch und stellte ein ereignisreiches Jahr 2026 in Aussicht, bei welchem es nebst einem mehrtägigen Ausflug auch
wieder eine Theateraufführung geben werde.
Die Geehrten und Gewählten
Foto: Trachtengruppe Zimmern ob RW
Vergangenes Wochenende feierte die Trachtengruppe Zimmern ihr alljährliches Erntedankfest. Der Tag begann mit einem Festgottesdienst, der passend zu Erntedank unter
dem Thema „Danke“ stand. Im Anschluss begleitete der Musikverein die Kinder und die aktiven Trachtler zur Halle, wo die Besucherinnen und Besucher eine leckere Schlachtplatte erwartete. Der
Musikverein übernahm die Unterhaltung der Gäste während des Mittagessens. Nachdem die aktiven Trachtler den traditionellen Erntetanz mit Sensen und Rechen
aufgeführt hatten, übernahm die Trachtenjugend, zeigte ihre Tänze und führte ein unterhaltsames Herbstprogramm mit verschiedenen Gedichten und Geschichten auf. Mit Kaffee und Kuchen endete ein
gelungenes Erntedankfest.
Die Trachtengruppe bedankt sich bei allen Gästen, die mit uns dieses schöne Erntedankfest gefeiert haben.
Eindrücke vom Erntedankfest
Foto: Trachtengruppe Zimmern ob RW
Einen wunderschönen Tag verbrachte die Trachtengruppe Zimmern ob Rottweil am Samstag, den 13. September auf Ihrem Weg durch das TAL X, der Gartenschau von Freudenstadt und Baiersbronn.
Nach der Anfahrt nach Baiersbronn, stieg die 19-köpfige Truppe in die S-Bahn nach Freudenstadt um von dort die Tour durch die Gartenschau zu starten.
Über die Adlersteige ging es ins Christophstal. Vorbei am „Bärenschlössle“ und der „alten Münze“ kam man in die „Forbachgärten“, dem ersten der fünf abgegrenzten Bereiche der Gartenschau.
Die hier dargebotenen Gartengestaltungen nahm der eine oder andere als Anregung für den eigenen Garten mit.
Weiter ging es zur „Aqua Flora“ mit seinen Fischzucht-Schaubecken und der dort stattfindenden Floristikausstellung, welche von allen bewundert wurde.
Vorbei an der alten „Rußhütte“ und dem „Platzmeisterhaus“ gelangte man über die „grüne Meile“ (kleine Kunstmeile) zum Fischweiher.
Im „Xentrum“, der blühenden Mitte der Gartenschau verweilte die Gruppe für eine längere Rast.
Die Tour wurde über die blaue Meile zum „Gartendorf“ nach Baiersbronn fortgesetzt und fand ihren Abschluss auf der „Schelklewiese“.
Ausklingen ließen die Trachtler den rundum gelungen Tag bei einer zünftigen Einkehr.
Alle waren sich einig, dass das „TAL X“ dank seiner Vielfältigkeit für jeden sehenswert ist.
Die Trachtengruppe auf ihrer Tour durch das Tal X
Foto: Trachtengruppe Zimmern ob RW

Vom 07. – 09.06 nahmen 7 Kinder und 7 Betreuer der Trachtengruppe Zimmern am diesjährigen Zeltlager des Trachtengaus Schwarzwald in Altburg teil.
Nach der Ankunft am Samstag Mittag fand eine Dorfralley statt. Hier mussten wir an mehreren Stationen im Dorf verschiedene Spiele und Challenges meistern, wie z. B. Sackhüpfen oder Gegenstände durch Fühlen erraten. Am Abend gab es dann noch einen Unterhaltungsabend mit einem Quizspiel.
Am Sonntagmorgen fand der Markt der Möglichkeiten satt. Wir konnten uns zwischen Bastel-, Sport- und Tanzangeboten entscheiden und uns so den Morgen vertreiben. Das Highlight des Zeltlagers, die alljährliche Lagerolympiade, fand dann am Sonntag Mittag statt. Alle Trachtengruppen traten hierbei in verschiedenen Spielen gegeneinander an. Die Gruppe mit den meisten Punkten darf dann bis zum nächsten Zeltlager den Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Wenn man diesen insgesamt dreimal gewonnen hat, darf man den Pokal behalten. Dieses Jahr war die Olympiade deshalb etwas ganz Besonderes für uns, weil wir die Chance hatten, ihn ein drittes Mal zu gewinnen. Alle waren daher umso motivierter für die Spiele und bis es dann schließlich zur Siegerehrung am Sonntag Abend kam, sichtlich nervös. Nach ein paar Gruppenspielen wurde dann auch endlich der Sieger gekürt. Unsere zusätzliche Motivation zahlte sich aus und wir konnten den Pokal ein drittes Mal gewinnen. Herzlichen Glückwunsch auch an die Trachtengruppen Niedereschach und Flözlingen für den 2. Und 3. Platz. Unseren Sieg feierten wir am Abend noch ausgiebig, bevor wir alle glücklich, aber auch erschöpft ins Bett gegangen sind.
Am Montag stand dann packen, Zelte putzen und abbauen auf dem Plan. Zum Abschluss fanden noch ein Gottesdienst und ein Abschlussspiel statt. Danach traten wir nach einem schönen und erfolgreichen Wochenende schon die Heimreise an.
Vergangenes Wochenende feierte die Musikkapelle Mundelfingen ihr 175-jähriges Bestehen mit einem mehrtägigen Fest. Am Sonntag, den 01.06. fand der große Festumzug durch Mundelfingen statt, an dem auch wir teilnahmen. Begleitet wurden wir von zahlreichen Musikvereinen, die im Rahmen des Jubiläums auch das Bezirksmusikfest feierten.
Nach einem schönen Umzug ließen wir den Tag im großen Festzelt ausklingen.
Die Trachtengruppe beim Umzug in Mundelfingen
Foto: Trachtengruppe Zimmern ob RW
Letztes Wochenende fand das Jubiläum des Musikvereins Stetten statt. Nachdem wir am Freitagabend als Dankeschön für ihren Einsatz an unserem Jubiläum im Herbst bei der Bewirtung geholfen haben, fand am Sonntag der große Umzug durch Stetten statt. Nach dem Gottesdienst stellten sich die vielen Musikkapellen, Trachtenvereine, Oldtimer und weitere Gruppierungen auf, um bei strahlendem Sonnenschein und toller Blasmusik zum Festplatz zu marschieren. Viele Zuschauer winkten uns vom Straßenrand zu. Am Festzelt angekommen wurden die Umzugsteilnehmer und Gäste von den Eschachdäle-Musikanten und einem leckeren Mittagessen begrüßt. Bei musikalischer Unterhaltung im Festzelt ging ein schöner Festtag zu Ende.
Die Trachtengruppe beim Umzug in Stetten
Foto: Trachtengruppe Zimmern ob RW
Seit vielen Jahren ist es zur Tradition geworden, in unterschiedlichen Kapellen in der Region eine Maiandacht zu feiern. Und so ging es für die Trachtengruppe und Freunde des Vereins am Freitag, den 23.05. erneut ins schöne Stetten. Dort fand die diesjährige Maiandacht in der Kirche statt. Nach einer schönen Andacht, ging es zur Einkehr ins Milchhäusle, wo wir den Abend ausklingen ließen.
Trachtengruppe Zimmern ob Rottweil
Foto: Trachtengruppe Zimmern ob RW
Vergangenes Wochenende waren wir beim deutschen Trachtentreffen in Wangen im Allgäu. Dies war verbunden mit der Landesgartenschau.
Wir starteten am Freitagmittag unseren Trachtenausflug um 13 Uhr am Feuerwehrhaus in Zimmern und fuhren gemeinsam mit 4 gefüllten Autos voller Trachtlern in Richtung Wangen.
Gut dort angekommen besuchten wir gleich die Eröffnung auf dem Marktplatz, bei der schon eine bunte Trachtenvielfallt aus ganz Deutschland zu erkennen war. Anschließend ließen wir den Abend bei vielfältigen Trachtenauftritten auf einer großen Bühne der Landesgartenschau ausklingen und genossen im Anschluss noch ein paar lustige Stündchen in unserem Quartier.
Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück am Samstag, bereicherten wir die Landesgartenschau und erkundeten das Gelände. Die Erwachsenen hatten Freude an bunten Blumen und einem hohen Aussichtsturm und die teilnehmenden Kinder hatten ihre Freude auf den zahlreichen wunderbar angelegten Spielplätzen.
Am Abend durfte das gesellige Beisammensein natürlich nicht zu kurz kommen. Im Gasthaus „Ochs am Berg“ ließen wir es uns bei sensationell leckerem Essen so richtig gut gehen.
Am Sonntagmorgen hieß es dann früh aufstehen um sich, nach einem kurzen Frühstück, für den großen Trachtenumzug herauszuputzen. Natürlich haben wir uns besonders angestrengt damit wir unsere schöne Zimmerner Tracht im besten Licht präsentieren können.
Dann ging es los und wir machten uns auf den Weg zum feierlichen Festgottesdienst in die Martinskirche in Wangen. Eine Kirche voll mit bunten Trachten und einem imposanten Einzug der Fahnenträger.
Nach einem kurzen Mittagssnack freuten wir uns dann auf den Höhepunkt des deutschen Trachtentreffens: der Festumzug!
Als Gruppe 102 von insgesamt 122 Teilnehmern durften wir den Festumzug bereichern. Natürlich waren unsere Schappelträgerinnen ein echter Hingucker, sodass viele Kameras auf uns gerichtet waren. Es hat sich also gelohnt uns so schickimicki zu machen.
Und dann neigte sich unser schönes Ausflugswochenende auch schon wieder dem Ende entgegen. Nach einer kurzen Stärkung nach dem Umzug traten wir wieder die Heimreise an und kamen mit wunderbaren Eindrücken wieder gut in Zimmern an.
Trachtengruppe
Foto: Trachtengruppe Zimmern ob Rottweil
Bericht von Stefanie Siegmeier im Schwarzwälder Bote vom 06.12.2022:
Stück "Wenn Oma einmal reich ist!" lässt Publikum Tränen lachen
Jede Menge Humor, Lokalkolorit und hervorragendes schauspielerisches Talent bewies das Theaterensemble der Trachtengruppe mit der Inszenierung von "Wenn Oma einmal reich ist!"
Feng Shui ist das Motto im Garten der Familie Seeberger/Seeburger. Ulla und ihr Freund Justus haben den Familiengarten während der Abwesenheit der Eltern kurzerhand in eine Oase der Wellnessdrinks verwandelt, in der die Energie so richtig "flieeeeeßen" kann, wie Justus erklärt. Anna-Lena Niklas und Dominik Liebermann, die die Rollen besetzen, könnten für diese nicht besser geeignet sein. Schon beim Anblick des Hippies Justus bricht das Publikum in schallendes Gelächter aus, und Liebermann sorgt mit seinem exzellenten schauspielerischen Talent dafür, dass die Heiterkeit auch nicht abreißt.
Exzellentes Schauspieltalent
Während das junge Paar sich mit Feng Shui beschäftigt, leckere Drinks schlürft und vom Frieden in der Welt träumt, haben Oma Gretel Seeberger und Opa Erwin Seeburger, ebenfalls hervorragend gespielt von Andrea Schwegler und Patrick Teufel, der das schauspielerische Talent ganz offensichtlich von seinem Vater in die Wiege gelegt bekam, ganz andere Sorgen. Zum einen erkennen sie ihren ach so geliebten Garten kaum wieder und zum anderen muss Oma Gretel ihren Lottoschein abgeben. 48 Millionen sind im Jackpot, und die will sie gewinnen. Schließlich spielt sie ja bereits seit zehn Jahren.
Zimmern als "Golddorf"
Was sie allerdings nicht weiß ist: Dass Opa Erwin den Schein schon seit acht Jahren gar nicht mehr abgibt. Das vertraut er in trauter Runde seinem Freund Georg (Edgar Schwarz) bei einem Bier an. Oma jedenfalls verlässt sich auf ihren Gatten und wendet sich wichtigeren Themen zu: dem Friedhof, ihrem ein und alles. "I gang uff de Friedhof und guck, was die andre uff ihr Grab pflanzt hend", sagt sie, packt ihren Korb und zieht los. Und hier kommt dann ordentlich Lokalkolorit ins Spiel. Geht es doch um die, mehr oder weniger, gelungene Ortsmitte oder die Halle, mit der man, laut Oma Gretel, auch keinen Blumentopf gewinnen könne. Deswegen hätten Pfarrer und Bürgermeister jetzt im Rahmen von "Unser Dorf soll schöner werden", einen Friedhofwettbewerb ausgelobt. Und dabei könne Zimmern den Titel "Golddorf" gewinnen.
"Mit weniger gebe mir Zimmerner uns au it zfriede", ist Oma Gretel überzeugt. Doch dass eine Bekannte ihr immer beim Blumenschmuck auf dem Grab nacheifert, das findet sie allerhand, beschwert sich darüber beim Pfarrer (Daniel Pfister) und lässt sich etwas einfallen. Den Lottoschein hat sie dabei längst vergessen.
Lottogewinn oder doch nicht?
Derweil haben Ulla und Justus auf ihrem Spaziergang eine tote Ente gefunden, die von den beiden Jägern Huber (Nico Mager) und Franzl (Alexander Hirt) "erlegt" wurde. Sie sind entsetzt und wollen eine Initiative gegen die Vertreibung der heimischen Stockenten aus den Teichen ins Leben rufen.
Als dann die Tageszeitung mit den Lottozahlen ins Haus flattert, nimmt die Szenerie erst richtig Fahrt auf. Oma kann es kaum glauben. Sie hat den Jackpot geknackt. "48 Millionen. I ka‘s gar it glaube", freut sie sich und ihr fällt auf, dass Opa Erwin derweil abwechselnd bleich und grün im Gesicht wird. Hätte er den Schein doch besser mal abgegeben, denkt er sich offenbar.
Das Publikum lacht Tränen
Oma plant derweil ein Mausoleum mit Park und verspricht allen möglichen Leuten, sie am Gewinn teilhaben zu lassen. Die Situation wird immer verworrener. Das Publikum lacht zwischenzeitlich Tränen und belohnt die hervorragende Truppe abschließend mit tosendem Applaus.
Alle Aufführungen waren nahezu ausverkauft, was die Trachtler natürlich ganz besonders freut. Begeistert hat einmal mehr auch das Bühnenbild, das die Trachtengruppe gemeinsam mit der Künstlerin Brigitte Teufel gestaltet hat.
Georg (links) im Gespräch mit Oma Gretel und Opa Erwin. (Foto: Siegmeier) Als Hippie Justus brilliert Dominik Liebermann. (Foto: Siegmeier)